Den Kunden in Szene setzen

Als PR-Agentur ist man mit den unterschiedlichsten Auftraggebern beschäftigt – auch wenn ein Branchenfokus – in unserem Fall Technologie – besteht. Die Aufgabe aber ist fast immer dieselbe: Den Kunden und seine Produkte bzw. Leistungen in Szene zu setzen. Das mag manchmal relativ gut gelingen, etwa wenn der Auftraggeber ein breites Angebotsportfolio und eine entsprechende Größe mitbringt. Denn dann kann man aus der Vielfalt der Themen wählen und jene filtern, die sich besonders gut für die Kommunikation eignen. Etwas schwieriger wird die Sache, wenn es sich um ein kleines Unternehmen mit nur einem Produkt handelt. Hier ist viel Kreativität gefragt, um die Medien mehr oder weniger regelmäßig mit Content bespielen zu können.

Frage der Perspektive

Oft ist es die unterschiedliche Sicht auf ein Produkt oder eine Dienstleistung, die neue Perspektiven – auch für die Kommunikation – eröffnet. So macht es einen großen Unterschied, ob man ein Produkt als Hersteller, Kunde, Konkurrent oder als externer PR-Partner sieht. Wir betreuen beispielsweise einen mittelständischen Entwickler und Produzenten eines exklusiven Wasserportfahrzeugs, das sich Burrasca Marine Hypercraft nennt. Dahinter steckt eine Menge Know-how, Ingenieurswissen und Pioniergeist, aber auch Schweiß und Tränen. Das Portfolio ist überschaubar, denn es wird nur ein Produkt in kleiner Serie handgefertigt. Für die Pressearbeit keine einfache Aufgabe, oder doch? Man könnte meinen, es gibt vielleicht nicht ausreichend unterschiedliche Themen, die sich als PR-Content eignen.

 

Emotion in Wort und Bild

Der Schlüssel für Consumer-Kommunikation liegt fast immer darin, die Gefühle, Wünsche und Sehnsüchte der Zielgruppe anzusprechen. Dafür sind beispielsweise starke Bilder und Video-Clips besonders gut geeignet. Unser Kunde setzt daher auf eine emotional ansprechende Bildsprache, die Action, Lebensgefühl, Luxus und Abenteuer vermittelt. Unsere Aufgabe ist es, im Rahmen der Kampagne die mediale Aufmerksamkeit zu erhöhen. Das gelingt in diesem Fall besonders gut, indem man die Journalisten einbindet, sie selbst das exklusive, aufregende und einzigartige Gefühl, mit dem jetgetriebenen Marine Hypercraft übers Wasser zu jagen, spüren lässt. Wir haben daher die Redaktionen an den Standort des Herstellers eingeladen, sie durch die Entwicklung und Fertigung vor Ort geführt, und ihnen damit den „handmade“-Anspruch des Kunden nähergebracht. Highlight des Werksbesuchs war jeweils ein exklusiver Test des „Supersportfahrzeugs“ am unternehmenseigenen See, der die Journalisten tief beeindruckt hat. Foto- und Videoaufnahmen begleiteten jeweils die Werkstour.

 

 

Win-Win-Situation

Im Zuge der Betriebsführungen und Testfahrten konnten Kunde und Medienvertreter ihre Sichtweisen austauschen und wertvollen Input mitnehmen. Ergänzt haben wir die Kampagne mit unterschiedlichem Content, der über klassische und Social-Media-Kanäle verteilt wurde. Dabei haben wir stets auf den „roten Faden“ der Story fokussiert, also die Erlebniswelt rund um das Produkt. Dieser strategische Leitfaden sollte Orientierungspunkt jeder Kampagne bzw. fortlaufenden Medienarbeit sein. Denn damit ist sichergestellt, dass die Unternehmens- und Kommunikationsziele in Gleichklang sind. Das zitierte Projekt demonstriert in anschaulicher Weise, dass die richtige Inszenierung und der strategische Fokus oftmals das Mittel zum Erfolg in der Kommunikation sind. Die externe Sichtweise einer PR-Agentur hilft dabei, diesen roten Faden zu entwickeln.

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